Parkdeckbeläge

Parkdeckbelege nach der DIN 18195 Teil 5 und nach der DIN 18354

Ein Parkdeckbelag besteht aus einem zweischichtigen Aufbau. Die erste Schicht ist gem. DIN 18195 Teil 5 die Schicht aus Gussasphalt, als Bestandteil der Abdichtung auf der vollflächig verschweißten Abdichtungsbahn (Schweißbahn). Die zweite Schicht stellt die Nutzschicht dar, die nach der DIN 18354 als Verbundestrich herzustellen ist.

Die zum Einsatz kommenden Gussasphalte erfüllen alle Anforderungen, die an ein Parkdeck gestellt werden.

Je nach zu erwartender Beanspruchung aus Temperatur und Verkehrslasten ist die zweckmäßige Härte (Kategorie) auszuwählen. Gussasphaltbeläge mit besonderer Mischgutzusammensetzung können auf Rampen mit einer Neigung bis zu 15% eingesetzt werden.

In Anschlussbereichen zu angrenzenden Bauteilen wird eine Fuge hergestellt und mit geeignetem heißem Bitumen vergossen.

Auf frei bewitterten Parkdeckflächen und auf Rampen wird auf die Oberfläche, der noch heißen Gussasphalt-Deckschicht, vorzugsweise leicht bituminierter Edelsplitt der Körnung 1/3 mm oder 2/5 mm, flächendeckend aufgestreut und mit einer Walze angedrückt.

Gussasphaltbeläge können trocken gereinigt oder mit Wasser abgespritzt werden. Ein Einsatz von speziellen Reinigungsmaschinen ist empfehlenswert. Gussasphaltbeläge erfordern keine besondere Wartung. Eine Abdichtung mit Schweißbahn und Gussasphalt erfüllt als einzige Bauweise die Forderung der DIN 1045 zum Schutz von befahrbaren Betonflächen für eine Lebensdauer von 50 Jahren, ohne zwischenzeitlich erneuert werden zu müssen.

Vergussfugen zu aufgehenden Bauteilen und Durchdringungen müssen zugänglich sein. Sie sind zu kontrollieren, zu reinigen und ggf. zu erneuern.

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